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Faszien Fitness | Fascial Fitness | Faszien Training

Faszienfitness Bad Saulgau

Fascial Fitness baut auf 4 Basisbereiche auf :

  • Fascial Release

  • Fascial Stretch

  • Rebound Elasticity

  • Sensory Refinement


 
 
 

Fascial Release


Fascial Release ist eine „Do-it-yourself“ Methode, um verklebte Faszien zu lö‚sen und die Hydration des Gewebes anzuregen. Mit Hilfe von Zusatzmaterialien (wie z.B. einer Blackroll) werden Bindegewebsstrukturen unter Druck gebracht, geben unter diesem Druck nach, lö‚sen Verklebungen und hinterlassen nicht nur ein besseres
K‚rpergefƒhl, sondern auch mehr Beweglichkeit und Schmerzverminderung.
Die ܄bungen kö‚nnen einmal zur sogenannten „Aktivierung“ durchgefüƒhrt werden. Dabei wird mit Hilfe der Rolle dafüƒr gesorgt, dass die Rezeptoren auf volle Aufmerksamkeit schalten und somit ein hö‚chst effektives Training erfolgen kann.
Zum anderen wird Fascial Release als langsam schmelzende Bewegung durchgeführtƒ. An spüƒrbaren (sich unangenehm anfƒhlenden) Stellen wird mit Hilfe
kleinster Mikrobewegungen mit verschiedenen Richtungs- und Vektorenwechseln in Kombination mit Druckauslö‚sung dafüƒr gesorgt, dass sich die Verklebungen lö‚sen.

Fascial Fitness
 
Faszienfitness
 
Fascial Fitness
 
Mobilisation BWS mit der Rolle

Fascial Stretch

Fascial Stretch geht weg von (langweiligen) einzelnen Muskeldehnübungen – hin zu spielerischen, kreativen Ganzkörperfaszien- und –muskelstretching.
Verschiedene bekannte Dehnungen z.B. der Melting Stretch (schmelzende Dehnungen) kommen zum Einsatz, jedoch mit vielen Vektorenwechseln, so dass alles, ausser die sehnigen Strukturen erreicht werden kann.
Mit Hilfe von Active Resistant Stretch (aktive Dehnungen z.B. Power-Stretch oder Minibounces) werden die Bänder und Sehnen erreicht, die ebenfalls zum faszialen Strukturensystem zählen.
Bei der Übungsdurchführung wird darauf geachtet lange myofasziale Ketten auszunutzen. Die Dehnung erfolgt mit möglichst vielen verschiedenen Richtungsvektoren, damit die Scherengitteranordnung der Faszien bedient und erhalten bleibt.
Warum ist ein stretchen der Faszien und der Muskulatur wichtig? Faszien umschliessen jede Muskelfaser. Wenn die Faszien nun verklebt sind, heisst das, sie sind ausgetrocknet. Die Faszien sind sozusagen „dehydriert“, wodurch es zum Verlust der Elastizität kommt. Als Folge davon kommt es zu einer Muskeldysfunktion, wodurch die Verletzungsgefahr erhöht ist und ein Leistungsverlust ausser Frage steht.
Eine aktuelle Studie an Ratten, denen eine entzündungsauslösende Injektion in die subkutanen Faszialstrukturen verabreicht wurde (Robert Schleip Uni Ulm 2012 Newsticker)hat ergeben, dass ein statisches Dehnen 2x10 min pro Tag eine Reduzierung von Entzündungen, ein Rückgang derSchmerzempfindlichkeit und einen Rückgang der Schmerzempfindlichkeit bewirkt hat.
Schlussfolgernd kann festgehalten werden, dass Melting Stretches die Möglichkeit besitzt Entzündungen und starker Fibrosierung entgegen zu wirken. Power-Stretches hingegen sind effektiver, um eine dauerhafte Erhöhung der Speicherkapazität der sehnigen Faszienstrukturen zu erreichen.

Rebound Elasticity

Rebound-Elasticity – das zukünftige, viel effektivere Krafttraining. Mehr Kraft – mehr Beweglichkeit! Neben klassischen (Ganzkörperstabilisationsübungen) wird bei Rebound Elasticity das Elastic Recoil Phänomen verwendet. Faszien können kurzfristig Energie speichern und schnell wieder abgeben, wie ein gespanntes Gummi oder ein gespannter Bogen. Nur durch eine Vorspannung des Fasziengewebes können maximale Kraftleistungen erbracht werden.
Bsp. Je weiter sich ein gesunder Mensch nach vorne beugt, desto weniger arbeiten die Muskeln (entspannen) und desto mehr arbeiten die Faszien (anspannen). Bei Menschen mit Rückenproblemen sind die Muskeln immer aktiv – die Faszien nicht aktiv.
Optimal wird dieses System aktiviert mit Hilfe wippender, federnder, endgradiger, 3D-Bewegungen mit vorbereitender Gegenbewegung.

Sensory Refinement

Fühlen, wahrnehmen, in sich hineinspüren sind die Kernelemente dieses Bereiches. Mit Hilfe verschiedener Übungen wird oben genanntes erarbeitet, so dass jeder einzelne seinen Körper wahrnehmen lernt und gegebenenfalls „Signale“, die der Körper im Vorfeld von Störungen aussendet registriert, wahrnimmt und im Vorfeld einer Verletzung entgegenwirken kann.
Ziel hierbei ist es mit der Bewegung zu spielen, die Eigenwahrnehmung und die Eigenverantwortung zu fördern.



Textquelle: fascial-fitness.de
Ausarbeitung: FF Advanced Trainerin Ingrid Weisbrodt
Logo: Fascial Fitness Association GmbH
Bilder: Winfried Mett | FFT | www.physio-privat-praxis.de

 

 








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